Mindestens 95 Tote und Hunderte Vermisste nach Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet
Übertretender grenzüberschreitender Fluss zerstört wichtige Infrastruktur und lässt Hunderte von Touristen vermisst zurück.
Schwere Sturzfluten, ausgelöst durch aufsteigenden Schlamm und Trümmer, haben die bergige Grenzzone zwischen Nepal und Tibet verwüstet und mindestens 95 Menschen nachweislich getötet und Hunderte weitere vermisst. Lokale Behörden berichten, dass unter den Vermissten mehr als 380 Touristen seien. Die Zerstörung ereignete sich, als ein grenzüberschreitender Fluss über die Ufer trat und Wasser- und Sedimentfluten durch die umliegenden Siedlungen schleuderte. In den betroffenen Gebieten Nepals zerstörten Überschwemmungen wichtige Infrastrukturen und zerstörten Häuser, Straßen, Brücken und Stromerzeugungsanlagen. Lokale Beamte in Tibet äußerten große Besorgnis und erklärten, dass auch auf ihrem Territorium mit schweren Opfern zu rechnen sei. Rettungsdienste überwachen die Situation weiterhin, während regionale Behörden warnten, dass benachbarte Bezirke in Indien im Zuge der Katastrophe ebenfalls einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein könnten.
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