Wissenschaftler warnen davor, dass die Vogelgrippe H5N1 die gefährdeten Seelöwen und Robben Australiens bedroht
Der Nachweis bei südaustralischen Pelzrobben löst bei gefährdeten Meeressäugetierpopulationen Alarm aus
Wissenschaftler haben eindringlich gewarnt, dass ein Ausbruch der hochpathogenen H5-Vogelgrippe die Robben- und Seelöwenpopulationen in ganz Australien vernichten könnte, nachdem im Land erstmals eine Säugetierinfektion bestätigt wurde. Die südaustralischen Behörden haben das Vorhandensein des H5N1-Stamms in einer toten Langnasenpelzrobbe bestätigt, die in Beachport an der Limestone Coast des Bundesstaates entdeckt wurde. Die Entwicklung löst bei Wildtierforschern große Besorgnis aus. Sie warnen davor, dass das Virus bei Australiens verbliebenen 12.000 Seelöwen und anderen einheimischen Flossenfüßern zu weit verbreiteten Todesfällen führen könnte. Die Warnung folgt schwerwiegenden globalen Präzedenzfällen in Südamerika und den subantarktischen Regionen, wo das Virus zuvor Meeressäugetierkolonien dezimiert hat, was zu besonders hohen Sterblichkeitsraten bei jungen Jungtieren geführt hat.
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